Bremerhavener SG 1 – SAbt. Werder 5
Im vergangen Jahr hatten wir gegen die Mannschaft noch 2½:5½ verloren. Nominell ist Werder 5 mit DWZ 1837 die zweistärkste Mannschaft der Stadtliga. Nur LHW 1 (DWZ 2048) liegt verlustpunktfrei auf Platz 1. Ziel der Mannschaft war es durch ein gutes Ergebnis die Abstiegsgefahr in der Saison endgültig zu bannen.
Vor Beginn vertraten einzelne die Meinung, es könne bei wohlwollemden Verlauf zu einem Sieg reichen. Um es vorwegzunehmen: Es gibt Gutes zu berichten. Ob Glück, und wenn wieviel, im Spiel war, darüber geben die gesammelten Partiebeispiele Auskunft.
Auf Partiekommentare wurde weitgehend verzichtet. Hier sprechen die Stockfish Analysen eine eigene Sprache.
Die Partien von Dmitry an Brett 1 (3,5 aus 4) und Peter B. Brett 2 (3 aus 4) endeten nach knapp 2 Stunden und brachten uns mit einem 2:0 in Führung.
Brett 1 : Ballandis – Vasilenko 0:1
Brett 2 : Bindrim – Glaß 1:0
Mirko zog mit einem Remis an Brett 3 nach 2 ½ Stunden nach und erhielt sich problemlos seine makellose Bilanz von nun 3,5 aus 4 Partien. Stand 2,5:0,5.
Brett 3 : Schindler – Diehl 1/2:1/2
Nach knapp drei Stunden endeten die Partien von Olaf (0:1) und Nils (1:0) so, dass das Match bei 3,5:1,5 stand.
Brett 7 ; Adaschkiewitz – Toppke 1:0
Nach knapp 3 ½ Stunden waren noch drei Partien offen. Leider stand Nathan auf Verlust. Hermann stand in einem Turmendspiel mit 3 zu 1 Bauern an einem Flügel sehr gut, aber Gewinn schien nicht, Remis aber mehr als sicher. Ich selbst rechnet mir in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel bei gleicher Bauernzahl aber fragmentierten Bauer Remis-Chancen aus. Allerdings musste ich erst noch die Zeitnotphase überstehen.
Nathan verlor schließlich seine Partie. Stand 3,5:2,5. Bei den beiden letzten Partien hätte remis zum Mannschaftssieg gereicht.
Brett 4 : Frei – Osmer 1/2:1/2
Es folgten zwischen Zug 35 und 40 einige beiderseitige schwache Züge, die das Pendel immer wieder zwischen Remis und Niederlage hin und her pendeln ließen, wie man an der Engine Analyse sieht. Nach dem 40sten Zug bot der Weiße im Gefühl, dass sich die Stellung jetzt konsolidiert hatte, remis an … was Schwarz natürlich ablehnte, da es die Mannschaftsniederlage bedeutet hätte.
„Remis reicht“, sagte der Mannschaftsführer zu Hermann. Hermanns Gegner, der wohl ahnte, dass er nichts mehr zu gewinnen hatte, willigte ein. Stand nach 3 ¼ Stunden 4:3.
Die letzte Partie wurde noch 20 Minuten und 10 Züge lang weitergespielt. Nicht zu Unrecht versuchte Schwarz alles, um die Mannschaftsniederlage noch abzuwenden. Allein die Stellung war bei genauem Spiel nicht mehr zu gewinnen. Schließlich akzeptierte Schwarz den beschrieben Remis-Weg nach dem 49. Zug und verzichtete darauf das Ganze noch weiter zu treiben.
Endstand gegen 13:45: war 4½:3½ Eine starke Mannschaftsleistung, die bereits für die nächste Saison hoffen lässt.
D2 – Vorrunde – reicht es noch für einen Platz in der Finalrunde
Ein Blick auf die Partien der Begegnung Bremerhaven 2 – Werder 8 verrät, dass das Match knapper war, als ein 1:3 vermuten lässt.
Svenson brachte an Brett 4 einen Mehrbauern sicher nach Hause. Kemran stand an Brett 3 lange Zeit besser, ehe er durch einen unglücklichen Zug, die Partie verspielte. Im Nachhinein war das Ergebnis gerecht, aber nicht zwingend. Ausschlaggebend war sicher auch die größere Turniererfahrung der Werder Spieler.
Der Kampf um Platz 2 entscheidet sich nun wahrscheinlich zwischen BSG 4 und Delmenhorst 5. FinWest 7 liegt zwar noch vorne auf Platz 2. Die Mannschaft hat aber ein ausstehendes Spiel weniger. Werder 8 hat bereits zwei Mannschafts- und drei Brettpunkte Vorsprung auf den 2. Platzierten und die Finalrunde so gut wie sicher erreicht.
Brett 3 – 2 : Halushka – Shefkaer 1:0
Bis hier hatte der Schwarze sich gut verteidigt und einen kleinen Vorteil erarbeitet. Im nächsten Zug stellte er die Partie leider ein.
Brett 2 2 Dawood Eusha – Noah Johann auf der Heide 0:1